Wer im Handel die Preise und Verfügbarkeiten der Wettbewerber und Hersteller nicht kennt, verliert – an Marge oder an Umsatz. Das von Hand zu verfolgen, ist mühsam und fehleranfällig. Ich baue Ihnen einen Agenten, der das jeden Tag selbstständig erledigt und Ihnen die Marge gleich mitausrechnet.

Preis- & Verfügbarkeits-Monitoring: ein Agent, der täglich für Sie prüft
So macht es die Masse

Ein Praktikant kopiert wöchentlich Preise in eine Excel-Tabelle, ein No-Code-Tool scrapt drei Seiten, bis sich der Seitenaufbau ändert und es still kaputtgeht. Niemand merkt, dass die Daten seit zwei Wochen veraltet sind – bis der eigene Preis daneben liegt.

So baue ich es

Ein Agent, der täglich die definierten Quellen prüft, Preise und Lagerstatus erfasst, das Ergebnis auf Plausibilität testet (leere Seite? Layout geändert? unrealistischer Wert?) und bei Auffälligkeiten lieber meldet als rät. Aus Einkaufspreis und Ihren Kosten berechnet er die aktuelle Marge und schlägt Alarm, wenn sie unter Ihre Schwelle fällt.

Was Sie bekommen

Konkrete Leistungen

  • Tägliche Erfassung von Preisen und Verfügbarkeiten aus Ihren definierten Quellen
  • Selbstprüfung: erkennt geänderte Seiten, leere Antworten und unrealistische Werte
  • Automatische Margenberechnung aus Einkaufspreis und Ihren Kosten
  • Alarm bei Preissprüngen, Ausverkauf oder Marge unter Schwelle
  • Verlauf pro Produkt – Sie sehen Trends, nicht nur den Tageswert
  • DSGVO-konform, EU-gehostet, jeder Lauf protokolliert
Auszug aus einem täglichen Agenten-Lauf (anonymisiert)
[06:00] lauf start  · 142 produkte · 3 quellen
[06:02] preise erfasst: 138 ok · 4 quelle veraendert → erneut geprueft, ok
[06:02] ⚠ produkt A-203: einkauf +12% → marge 6% (< schwelle 15%)
[06:02] ⚠ produkt B-118: bei haendler ausverkauft
[06:03] plausibilitaet: 1 wert verworfen (0,00 €) → nicht uebernommen
[06:03] lauf ok · 2 alarme an sie · 0 stille fehler

Warum Preisbeobachtung von Hand nicht mehr funktioniert

Preise sind heute beweglich wie nie. Wettbewerber passen sie mehrmals täglich an, Hersteller ändern Einkaufskonditionen, Aktionen kommen und gehen. Wer da einmal pro Woche eine Stichprobe macht, arbeitet immer mit veralteten Zahlen. Im besten Fall verschenkt man Marge, weil man unnötig billig ist. Im schlechteren verliert man Umsatz, weil man unbemerkt zu teuer geworden ist.

Das Problem ist nicht, dass niemand hinschaut, sondern dass Hinschauen nicht skaliert. Bei zehn Produkten geht das noch von Hand. Bei einigen Hundert ist es eine Vollzeitstelle, die trotzdem nur Stichproben schafft. Genau diese Lücke schließt ein Agent: Er schaut nicht stichprobenartig, sondern lückenlos, und er wird dabei weder müde noch nachlässig.

Wie der Agent Preise erfasst, ohne bei jeder Änderung zu brechen

Der häufigste Grund, warum einfache Preis-Tools scheitern, ist banal: Die beobachtete Seite wird umgebaut, und das Tool liest plötzlich den falschen Wert oder gar keinen mehr. Schlimmer noch, es merkt das nicht und liefert weiter Zahlen, die niemand mehr hinterfragt. Mein Agent ist genau dagegen gebaut. Er prüft bei jedem Wert, ob er plausibel ist: Sieht die Quelle aus wie sonst? Liegt der Preis in einem realistischen Bereich? Ist die Verfügbarkeit eindeutig?

Erkennt er, dass etwas nicht stimmt, verwirft er den Wert und meldet die Auffälligkeit, statt sie weiterzureichen. So bleibt der Datenbestand sauber, und Sie können sich auf die Zahlen verlassen, ohne sie selbst gegenprüfen zu müssen. Das ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das Vertrauen verdient, und einem, das man besser im Auge behält.

Marge in Echtzeit: vom Einkaufspreis zur Entscheidung

Ein beobachteter Wettbewerbspreis allein sagt wenig. Interessant wird es, wenn der Agent ihn mit Ihrem Einkaufspreis und Ihren Kosten verrechnet und Ihnen die tatsächliche Marge zeigt. Steigt der Einkauf oder fällt der Marktpreis, sehen Sie sofort, bei welchen Produkten es eng wird, statt das erst in der Quartalsauswertung zu entdecken.

Sie legen die Schwellen fest, ab denen Sie eine Meldung wollen, etwa eine Marge unter einem bestimmten Prozentsatz oder einen Preissprung über einen festen Betrag. Der Agent meldet dann gezielt diese Fälle, mit Produkt, altem und neuem Wert, und auf Wunsch mit einem Vorschlag, was zu tun wäre. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen, die Vorarbeit übernimmt er.

Vorgehen

So gehe ich vor

Quellen & Regeln klären

Welche Produkte, welche Quellen, welche Margen-Schwelle, was soll bei Änderungen passieren?

1. Schritt

Agent bauen

Erfassung, Plausibilitäts-Checks und Margenlogik – robust gegen Layout-Änderungen und Ausfälle.

2. Schritt

Testlauf & Kalibrierung

Gemeinsam prüfen wir die ersten Läufe und stellen Schwellen und Alarme richtig ein.

3. Schritt

Betrieb & Aufsicht

Der Agent läuft täglich, meldet nur Relevantes – Sie behalten die Kontrolle, ohne Tabellen zu pflegen.

4. Schritt

Das Ergebnis für Sie

  • Sie kennen Preise und Verfügbarkeiten jeden Morgen – ohne dass jemand Tabellen pflegt.
  • Margen-Probleme fallen sofort auf, nicht erst in der Monatsauswertung.
  • Kein stilles Versagen: Der Agent meldet, wenn er etwas nicht sauber prüfen konnte.
FAQ

Häufige Fragen

Oft ja. Wo es keine API gibt, erfasse ich die öffentlich sichtbaren Daten kontrolliert und rechtssicher. Was im Einzelfall zulässig ist, klären wir vorab.
Gerade bei vielen Produkten lohnt es sich – da skaliert Handarbeit nicht mehr. Die Zahl klären wir nach Ihren Quellen.
Sie bekommen eine klare Meldung mit Produkt, altem und neuem Wert. Auf Wunsch kann der Agent zusätzlich vordefinierte Schritte vorbereiten – die Freigabe bleibt bei Ihnen.
So oft es sinnvoll ist. Bei stark schwankenden Märkten mehrmals täglich, sonst einmal am Morgen, damit Sie mit aktuellen Zahlen in den Tag starten. Den Takt legen wir gemeinsam fest.
Ja. Der Agent hält den Verlauf pro Produkt fest, sodass Sie Trends erkennen und nicht nur den Tageswert sehen – nützlich, um Preisstrategien zu beurteilen.